Sicherstellung korrekter, vollständiger und revisionssicherer Dokumente in SAP und OpenText. Automatisierte QA-Workflows, Compliance und Governance inklusive.

Quality Assurance: Qualität und Compliance für dokumentenbasierte Prozesse

Warum Quality Assurance relevant ist

Quality Assurance (QA) im Dokumentenmanagement bedeutet:
Sicherstellen, dass jedes Dokument korrekt, vollständig, regelkonform und im richtigen Prozesszustand vorliegt – bevor es freigegeben, weiterverarbeitet oder archiviert wird.

In modernen SAP- und OpenText-ECM-Architekturen ist QA kein optionaler Zusatz, sondern ein Pflichtprozess.
Warum?
Weil Dokumente Geschäftsprozesse steuern: Rechnungen, Verträge, Spezifikationen, Prüfberichte, technische Dokumente, HR-Daten, QM-Mappen – Fehler hier erzeugen sofort Prozessrisiken.

OpenText, SAP KPro, xECM, VIM, DRC und ArchiveLink liefern hierfür die technischen Kontrollmechanismen, aber Quality Assurance ist der organisatorische und technische Rahmen, der sicherstellt, dass nur korrekte, geprüfte und freigegebene Dokumente in den aktiven Lebenszyklus und ins Archiv gelangen.

Kurz gesagt:
Quality Assurance ist der Schutzmechanismus des gesamten Dokumentenökosystems.

 

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  • Sicherstellung korrekter, vollständiger und regelkonformer Dokumente
  • Konsistente Standards für Format, Version, Metadaten und Ablageorte
  • QA-Workflows in SAP, xECM, VIM, CLM und ArchiveLink integriert
  • Revisionssichere Dokumentenfreigabe, Versionierung und Archivierung
  • Vermeidung von Fehlern, Medienbrüchen und Prozessabbrüchen
  • QA in allen kritischen Prozessen: Rechnungen, Verträge, technische Dokumente, QM-Mappen, HR-Daten
  • Workflow-gestützte Prüfschritte, Reviewer-Rollen und 4-Augen-Prinzip
  • Auditfest, manipulationsgeschützt und compliance-konform (ISO, GoBD, FDA, DSGVO)
  • Technische Validierung von Metadaten, Versionen, Formaten und Ablage
  • Monitoring, Reporting und KPIs zur kontinuierlichen Qualitätskontrolle

Einsatzbereiche

 

QA prüft:

  • OCR-Qualität

  • Rechnungsinhalt

  • Pflichtfelder

  • Dubletten

  • Freigabeketten

  • Steuerlogik

  • Archivierungsstatus

QA validiert:

  • Versionen

  • Änderungen

  • Klausel-Standards

  • Genehmigungen

  • Signaturen

  • Fristen

QA ist essenziell für:

  • Dokumentlenkung

  • Versionierung

  • Prüfprotokolle

  • Änderungswesen

  • Freigabestände

QA hat hier höchsten Stellenwert:

  • Lenkungsdokumente

  • QM-Handbücher

  • Verfahrensanweisungen

  • Prüfberichte

QA stellt sicher:

  • DSGVO-Konformität

  • vollständige Akten

  • richtige Kategorien

  • sichere Metadaten

QA prüft:

  • Kategorisierung

  • Versionen

  • Ablageorte

  • technische Dateikonsistenz

  • Renditions

Wie Quality Assurance technisch funktioniert

QA besteht aus drei Schichten:

1. Systemlogik

Technische Validierung:

  • Pflichtfelder

  • Dateiformate

  • Kategorisierung

  • Metadaten

  • Link zum SAP-Objekt

  • Versionsstände

  • Archivierungsfähige Formate

2. Workflow-gestützte Kontrolle

In OpenText xECM / SAP (z. B. SAP BPM, Fiori Workflows):

  • Reviewer prüfen Inhalte

  • Fachabteilungen prüfen Kontext

  • Management prüft Freigabe

  • Compliance prüft regulatorische Konformität

3. Governance

Richtlinien & Regeln definieren:

  • wer freigibt

  • wie geprüft wird

  • wann geprüft wird

  • welche Dokumenttypen QA benötigen

  • welche Ausschlüsse gelten

  • Eskalationsmechanismen

How-To: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einführung von Quality Assurance

Eine saubere QA-Einführung umfasst:

1. Dokumenttypen definieren

Welche Dokumente benötigen QA?
Welche Standards gelten?

2. Metadatenmodell festlegen

Basis für jede QA-Prüfung.

3. QA-Regeln formulieren

Technisch + organisatorisch.

4. QA in Workflows integrieren

In xECM, VIM, SAP DMS, ArchiveLink, Content Server.

5. Fehlerhandling definieren

Saubere Rückläufe, Rework-Schritte, Eskalationen.

6. Monitoring & Reporting

KPIs für:

  • Fehlerquote

  • Durchlaufzeiten

  • Freigabequalität

  • Compliance-Level

Tipps zur erfolgreichen Einführung und Best Practices

  • QA früh einbauen – nachträglich wird es teuer.
  • Dokumenttypen klar definieren, sonst Chaos.
  • Metadaten sind die Grundlage jeder QA.
  • Kombiniere QA mit Governance, ILM & Versionierung.
  • CLM und VIM sollten immer 2-stufige Freigaben nutzen.
  • Schulungen für Reviewer sind Pflicht.
  • Keine Workflow-Abkürzungen – darunter leidet die Qualität.

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Wenn du:

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